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Wie funktioniert ein Pelletofen?

Brennstoff für Pelletkaminöfen sind die so genannten Pellets, die aus natürlichen, unbehandelten Holzresten und -spänen ohne Zugabe von Bindemitteln gepresst werden. Die Bindung erfolgt durch das natürliche, holzeigene Bindemittel Lignin. Der Durchmesser eines Pellets beträgt ca. 6 mm, die Länge bis ca. 30 mm, der Heizwert ca. 5,0 kWh/kg.

Die Pellet-Einzelöfen besitzen einen vom Brennraum abgetrennten Vorratsbehälter, der in regelmäßigen Abständen von Hand befüllt werden muss. Der Behälter ist so ausgelegt, dass der Vorrat für eine Brenndauer zwischen 24 und 100 Stunden ausreicht (abhängig vom Heizbedarf) und auch während des Heizbetriebes gefahrlos aufgefüllt werden kann.

Die Pellets werden mittels einer Förderschnecke vollautomatisch aus dem Vorratsbehälter in den Verbrennungsraum gefördert und elektrisch gezündet. Abhängig von Raumtemperatur und gewünschter Heizleistung wird die Menge der Pellets dann dosiert und dem Verbrennungsraum zugeführt. Die notwendige Verbrennungs- luft (A) wird von einen Mengensensor geregelt in den Verbrennungsraum geleitet. Optimiert wird die Verbrennung durch Luftzuführung (B) von außen in den Feuerraum. Dieser Luftstrom wird gezielt über die Scheibe geführt und sorgt dadurch für eine saubere Scheibe und ungehinderten Blick auf das Feuer. Das entstehende Rauchgas (C) wird durch ein Rauchgasgebläse in Ihren Hausschornstein gefördert.

 

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